Rundgang durch Güntersberge
Machen Sie mit uns einen Ortsrundgang, beginnend am Westeingang des Ortes, an der Einmündung der "Hohe Straße" in die Bundesstraße 242 (Harzhochstraße), also am "Eiscafe am Bergsee". Die Hohe Straße spielte als der große Ostharzweg schon im 10. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Lagen an ihm doch die Jagdhöfe Bodfeld bei Königshütte am Zusammenfluß der Warmen und der Kalten Bode, Hasselfelde, Selkenfelde und Siptenfelde. 1319 verzeichnete die Grenzbeschreibung Gandersheimischer Lehen "von der Hohstrate boven dem Guntersberche".
Gegenüber, auf der anderen Straßenseite, gehen wir auf den Parkplatz und blicken auf den Bergsee.
In dem Bergsee (früher Mühlteich) werden durch einen mächtigen Damm die Bäche Selke und Katzsol gestaut.
Der Bergsee entstand 1752, als bis heute einzigster Stausee der Selke. Der Wasservorrat diente damals vor allem der Versorgung des Bergbaus, der Hammerwerke und der Mühlen mit Wasserkraft. Nicht zu vergessen sind die Fischerei, die Eisgewinnung und die Nutzung als Feuerlöschteich. Heute dient diese wasserwirtschaftliche Anlage vor allem dem Tourismus und in beschränkten Maße der Wasserregulierung für den Hochwasserschutz und weiterhin als Feuerlöschteich. 1924 legte man eine Badeanstalt am Staudamm an. Seitdem kann man hier schwimmen, rudern und angeln. Das Freizeitangebot wird ergänzt durch eine Gaststätte direkt am See.
Der Bergsee hat eine Größe von ca. 7 ha mit einem Volumen von ungefähr 150.000 m3 bei Vollstau.
Im liebreichen Bergsee vereinigt sich der 6 km westlich von Breitenstein entspringende Katzsolbach mit der Selke. Die Selke entspringt oberhalb des Albrechtshauses, auf der Stieger Höhe. Also etwa 8 km westlich von unserem Standort in den Wiesen der "Schweinsköpfe". An der Selkequelle lag der Königshof Selkenfelde, der schon 961 genannt wird. Dort befindet sich heute das Bodendenkmal "Selkenkirche". Langsam, in vielfach gewundenem Lauf, fließt die Selke durch blumenreiche Wiesen. Himmelschlüsselchen und Knabenkraut stehen hier, später kommt die Trollblume hinzu. Im noch flachen Tal sind die steilen Prallhänge und die flachen Gleithänge zu erkennen. Herrlich sind die vom fließenden Wasser gebildeten Mäander. Die Selke ist der Hauptfluß des Ostharzes. Sie durchfließt 12 Ortschaften und mündet nach etwa 60 km bei Hedersleben in die Bode und diese bei Nienburg/Saale in die Saale. Diese wiederum mündet in der Nähe von Barby in die Elbe. Und naja... eben bei Hamburg in die Nordsee.
Gleich neben unserem Standort finden wir die Alte Schule am Bergsee.
Eine Schule gibt es in Güntersberge seit der Reformation. Anfang des 18. Jahrhunderts wird sie als separate Knaben- und Mädchenschule erwähnt. Im 19.Jahrhundert wird die Schule zweiklassig.
1915 wurde das Grundstück 'Hoppe' in der Georg-Freitag-Straße als Schule aufgegeben, als der frühere Kindergarten (heute die Kindertagesstätte in der Burgstraße neben der Kirche) als Schulgebäude fertiggestellt war. Diese Schule war dreiklassig.
1930 wurde die vierklassige Schule in der Nähe des Bergsees (an unserem Startpunkt) eingeweiht. Die Güntersberger Schule war von 1945 bis 1958 Grundschule, dann Mittelschule und seit dem 1.9.1959 zehnklassige polytechnische Oberschule. 1985 erhielt sie eine neue Turnhalle (am Stolberger Weg) und 1990/91 errichtete man den Schulneubau ebenfalls am Stolberger Weg. Ab 1.9.1991 gab es in Güntersberge eine Grund- und eine Realschule. Auf Grund des gravierenden Schülerrückgangs nach der Wende wurde die Grundschule am 31.7.1999 leider nach Friedrichsbrunn verlagert. (Heute wird das Haus durch den "Förderkreis Güntersberge e.V." gepflegt). Das Schicksal des Gebäudes der Realschule im Stolberger Weg ist aus dem gleichen Grunde heute ungewiß. Die Schule wurde im September 2004 als gerade mal 14 Jahre altes Bauobjekt geschlossen und steht heute leer.
Jetzt gehen wir ein paar Schritte bergab und stehen vor einem leeren Platz. Hier soll ein Parkplatz - vor allem für Reisebusse - entstehen. Früher stand hier ein Erweiterungsbau der Schule. Die Basisplatte ist noch erkennbar. Auf dem anschließenden Grundstück befand sich bis zu einem Brand 1997 das Hospital. 
Das Hospital war bis dahin das älteste Gebäude in Güntersberge. Es wurde bereits 1608 als Hospital erwähnt und 1688 in Albertinen-Hospital umbenannt. Das erste Stockwerk stammte aus dem 17. Jahrhundert. Nach Ansicht von "Beckmann" (1700) stand das Hospital außerhalb der Stadtmauern.
Wir wandern einige Schritte weiter bergab und stehen nun zwischen der Kirche "Sankt Martini" (rechts) und dem stattliche Bau der ehemaligen Oberförsterei (links).
Die Kirche wurde 1871 im Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts anstelle der 1856 abgebrannten barocken Kirche fertiggestellt.
Die ehemalige Oberförsterei war bis Ende der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts im fürstlichen Schloß untergebracht. Der kastenförmige Bau, im Volksmund "die Burg" genannt, war von starken Mauem umgeben, die zum Teil noch jetzt stehen. Sie schlossen bis zum Brand von 1707 die Kirche mit ein und waren eine wehrhafte Anlage. Erst später erfolgte die Verlegung der Hauptstraße in die Stadt und damit die Trennung von Kirche und Schloß. Das herrschaftliche Haus wurde 1898 abgerissen. 1324 und 1326 wurde das Schloß "tho deme Guntersberch" urkundlich genannt.
Unser Weg führt uns weiter bergab nach Osten, an einigen sehr gut erhaltenen Fachwerkhäusern (links) vorbei, zum "Bürgerhaus". Vorher geht die "Burgstraße" übergangslos in die "Marktstraße" über.
Auf der dem Bürgerhaus gegenüberliegenden Straßenseite, steht das Gebäude des "Handwerkerheimes" wie es von Einheimischen heute noch genannt wird. Warum?
Am 10. Mai 1928 wurde das Haus als Handwerker-Erholungsheim eingeweiht. In der Festschrift zum 500 jährigen Bestand der Stadt- und Marktrechte heißt es so schön: "In einfacher, aber geschmackvoller Schönheit steht der Bau da, der dem anhaltinischen Handwerk eine Quelle der Erholung und eine Nähe des Friedens und der Freude war". Der Bau ist nach dem Entwurf des Kreisbaurats Lembke/ Dessau enstanden.
Verheerend wirkten sich die großen Brände von 1540, 1632 und 1707 aus. Bei letzterem legte die Feuersbrunst 76 Gehöfte in Asche. Darunter befanden sich auch die "Burg" und das damalige Rathaus. Das gesamte Urkundenmaterial, unter dem sich Aufzeichnungen wichtiger Geschehnisse befanden, wurde vernichtet.
Die zum Teil noch erhaltenen Fachwerkhäuser auf der linken Seite der Marktstraße stammen aus der Zeit nach dem Brand von 1707, die rechte Seite nach dem von 1856. Auffallend ist das Fachwerk des heutigen "Bürgerhauses" mit der Touristinformation. Das Haus hat schon die verschiedensten Nutzungen erfahren: ehemals Rathaus mit Ratskeller von 1726 bis 1880. Es verblieb dann nur die Gaststätte "Zum Ratskeller". Ab 1926 wurde das Gebäude für ein Kindererholungsheim genutzt. Hier kehren wir kurz ein um eine Karte mit den Wanderwegen um Güntersberge zu erwerben.
Nach dem 2. Weltkrieg als Jugendherberge (1949 bis 1991), wurde das Haus zwischen 1993 und 1995 sogar als Fitness-Studio genutzt. 1996 kaufte die Gemeinde das Haus zurück und ließ es zu dem heutigen Schmuckstück im Rahmen des Dorferneuerungprogramm renovieren. Die Einweihung als Bürgerhaus fand am 29. April 2000 statt.
Gehen wir einige Schritte an der Längsseite des Bürgerhauses entlang, so finden wir hier einen Kinderspielplatz, einen Brunnen und dahinter die "Limbach". Wenn wir am Limbach nach links gehen, dann stoßen wir schnell auf einen Staudamm mit dem dahinter liegenden "Brauteich". Der Name erinnert an das Braurecht, welches Güntersberge 1539 mit dem Ratsprivileg erhielt, ebenfalls das Backhaus, das Malzhaus und das Badehaus. Der Limbach fließt in einem Kanal unter der Marktstraße hindurch in die Selke.
Am unteren Ende der Marktstraße, am ehemaligen Osttor, steht der älteste Gasthof, der "Schwarzer Bär", der bereits 1508 erwähnt wird.
Das gegenüber befindliche formschöne Fachwerkhaus wird im Volksmund "Schlößchen" genannt und wurde vor 2001 in liebevoller Arbeit restauriert und bietet heute 2 urige Ferienwohnungen. An beiden Häusern befinden sich Informationstafeln, wie übrigens an vielen Stellen im Ort, die weitere Auskünfte erteilen.
Und jetzt biegen wir nach rechts ab und stoßen nach ca. 60 m auf die Selke. Auf dem anderen Bachufer steht die im Jahre 1969 stillgelegte Mühle. Bereits 1563 ist in Güntersberge eine fürstliche Mahlmühle erwähnt.
Der eingelassene Stein über dem Eingang der Mühle läßt in den Buchstaben und der römischen Jahreszahl, die Titelseite des Sal- und Lagebuches von 1735 erkennen.
Die "Georg-Freitag-Straße" - auf der wir uns jetzt befinden - ist nach einem Widerstandskämpfer des 3ten Reichs, der nach Denunziation verhaftet und hingerichtet wurde, im Jahre 1945 benannt worden. Zur Rechten befinden sich die 1935 erbauten Werkhallen der Stock`schen Spiralbohrer- und Werkzeugmaschinenfabrik. Im 2. Weltkrieg ein wichtiger Zulieferer für die Flugzeugindustrie in Dessau. Nach 1945 waren dort verschiedene Werkstätten für landwirtschaftliche Betriebe untergebracht. Dann zog 1964 eine Industrieofen- und Anlagenbaufirma hier ein. Die Nachfolgerfirma (nach der Wende: "Galfitec" - Galvanotechnische Anlagen) mußte im Jahr 2000 seine Tore schließen. Seitdem werden die Hallen an verschiedenen Firmen vermietet.
Vor uns befindet sich jetzt die zentrale Busstation. Wir biegen aber vorher links ab und gehen am REWE-Nahkauf vorbei hoch zur Klausstraße (B242). Das schöne Fachwerkhaus zur Linken beherbergt das vom Ehepaar Knepper betriebene "Mausefallen- und Kuriositätenmuseum". Wir melden uns für eine Führung an, denn ein Besuch dort lohnt auf jeden Fall.
Mit dem Termin in der Tasche überqueren wir die Bundesstraße an der (einzigen) Fußgängerampel und gehen die Friedenstraße hoch. Nach wenigen Schritten erreichen wir das "ehemalige Rathaus" auf der rechten Seite.
Seit 1880 bis April 2000 befand sich das Rathaus im Hauptgebäude der früheren fürstlichen Domäne. 1571 bereits vorhanden, gründete 1688 Fürst Wilhelm von Anhalt ein Vorwerk auf dem Altenberg als Wittumssitz für seine Gemahlin Albertine. Es folgte die Umbenennung in Albertinenberg bzw. Albertine. Die Fürstin Albertine wohnte aber nie in Güntersberge. Sie starb 1693, 16 Jahre vor ihrem Mann. Dieser Teil des Ortes wurde bereits 1179, während der Regierungszeit Friedrich Barbarossas, urkundlich erwähnt als "Alden Torp" (Altendorf) im Besitz des Klosters Hagenrode bei Alexisbad, von Papst Alexander III. bestätigt. In der dazugehörigen Brennerei mit ihren mächtigen Kellerräumen befand sich einmal ein Kinderheim.
Der alte Wappenstein am Westgiebel trägt außer dem Figurenschmuck folgende Inschrift: "Anno 1688 ist dieses Ehemals genannte Guth und Hauß der Altenbergk, itzo aber der Albertinenbergkgemeindt vor der Durchlauchtigsten Fürstinnen und Frauwen. Elisabeth Albertine Fürstinne zu Anhalt Gräffinne zu Ascanien gebohrener Gräffinnen zu Solms Frauwen zu Bernburgk, Zerbst, Müntzenbergk, Wildenfelz und sonnen Walde zum theile ganzt. Nüwe Erbaut zum Teile aber wieder Reparieret und vermehrdet worden, welche Gebeuweund guth der Große Gott zu dem Andenken Kethe lang Jahre in guthen und Stande erhalten wolle".
Heute beherbergt das Gebäude zwei Arztpraxen, eine Physiotherapiepraxis, eine Zweigstelle der Harzsparkasse, eine Versicherungsagentur und die Feuerwehr mit Garage für das Löschfahrzeug und Schulungsräume.
Gehen wir nun durch den großen Torbogen auf den mit großen Linden und Eichen bestandenen Platz, so haben wir von hier aus einen schönen Blick in das Röhrbachtal mit dem ehemaligen Steinbruch am Heimberg. Im Hintergrund erkennen wir die Häuser der Heimbergsiedlung.
Die Heimbergsiedlung (Wohnsiedlung) entwickelte sich nach 1938 aus der hier seit 1902 bestehenden Filiale der Firma "Eisfeld, Pulver- und Pyrotechnischen Fabriken Silberhütte". Hergestellt wurden hier Schwarzpulver, Sprengpulver, Leuchtmunition und Feuerwerkskörper.
Oberhalb der Heimbergsiedlung befindet sich das Berghotel "GLÜCK AUF" mit einem eindrucksvollen Ausblick über das Selketal mit seiner dampfbetriebenen Schmalspurbahn.
Die Bahnstation der Selketalbahn wollen wir natürlich auch noch besuchen und gehen deshalb bis zur Fußgängerampel zurück. Hier wenden wir uns aber nach links, bis wir nach rechts abbiegen können. An dieser Stelle finden wir alte Meilensteine und ein Waagehäuschen.
Wir überqueren die Selke und stoßen auf den Bahnübergang mit dem rechts liegenden Bahnhofsgebäude. Bahnanschluß hat Güntersberge seit 1892. Nach dem 2. Weltkrieg wurde im Rahmen der Reparationsleistungen an die UdSSR die gesamte Strecke abgebaut. Zwar wurde die Strecke zwischen Gernrode und Straßberg 1949 wieder aufgebaut, aber zwischen Straßberg und Stiege ruhte der Verkehr weiterhin. Erst 1983 begann man mit der Wiederherstellung und im Mai 1984 wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen. Während seinerzeit die Strecke vor allem der Versorgung des in Silberhütte stehenden Heizkraftwerks (1995 abgerissen; der Schornstein wurde am 11.11. um 11 Uhr 11 Minuten gesprengt!) mit Kohle diente, ist die Bahn heute nur noch eine Touristenattraktion. Nachdem das Bahnhofsgebäude nach der Wende mit einer AB-Maßnahme äußerlich instandgesetzt und innerlich entkernt wurde. Sich ein Nutzer fand und wieder ging. Traute sich ein Güntersberger das Gebäude zu übernehmen. Instandzusetzen, auszubauen und nun eine kleine Gastwirtschaft sowie Pension zu betreiben.
Zwei wichtige Punkte müssen wir noch besuchen. Einmal das KiEZ "Kinder- und Erholungszentrum e.V." und das Bodendenkmal "Ruine Güntersburg". Wir gehen über die Schienen und folgen dem Stolberger Weg weiter bergauf, passieren die Realschule mit der Turnhalle und betreten das Gelände des KiEZ.
Das KiEZ ist nach 1992 aus einem ehemaligen Pionierlager (1927 bis 1989) hervorgegangen. Hatte das Pionierlager seinerzeit einmal etwa 1200 Betten, so wurde durch die Modernisierung die Bettenzahl auf heute 500 reduziert. Schulen, Vereine, und Familien verleben hier ihren Urlaub oder halten Seminare ab. Hervorzuheben ist das großzügige Freizeitzentrum mit seinen Sport- und Bastelräumen. Attraktion ist eine große Solaranlage zur Erzeugung von Warmwasser.
Nach der Besichtigung des KiEZ-Geländes wandern wir durch den Wald unterhalb des Geländes in Richtung Westen (blaues Dreieck) bis zum Aussichtspunkt "Sängerblick". Ein Ort zum Verweilen mit schönem Ausblick über Güntersberge. Jeweils am 1. Pfingstfeiertag versammeln sich hier frühmorgens um 7 Uhr die Sänger und Sängerrinnen der Brauchtumsgruppe "Selketal" und die Mitglieder der "Güntersberger Blasmusik" zu einem Konzert "dem Wecken".
Von jetzt an müssen wir den Weg zum Kohlberg mit der "Ruine Güntersburg" anhand der Wanderkarte (die wir vorher in der Touristinformation erstanden haben) finden. Der Kohlberg ist ein sagenumwobenes Gelände. Eine der größten Burganlagen des Harzes krönte einst den breiten Gipfel. Er erhebt sich 70 m über der Talsohle und hängt weiter nach Süden mit der Unterharzer Hochfläche zusammen, während er nach den anderen Seiten steil abfällt. Im Westen zieht sich das tiefeingeschnittene Katzsoltal entlang, durch das in früherer Zeit der alte Handelsweg nach Nordhausen führte. Nirgends finden sich Aufzeichnungen über die Zugehörigkeit und die Zeit des Bestehens der Befestigungsanlage.
Man sieht heute nur noch einige Mauerreste und vor allem den Verlauf des Burggrabens, der die Anlage nach Süden hin abschloß. Das Harzgeröder Amtsbuch von 1608 erwähnt nur "eine alte wüste Hausstedte, der Kohlberg genannt, welche überall mit Holz bewachsen und alldar nichts zu sehen, denn die verfallenen Gräben wo uns solch Haus gegangen seien".
Nach den Funden, welche «Haring» bei Grabungen fand, datierte er das Alter der Burg in das 11. Jahrhundert. Die bekannte Sage vom Erlebnis des Hirten mit dem Burgfräulein und der blauen Blume wird auch hier erzählt.
Um den Rundgang abzuschließen und unseren hungrigen Magen und die durstige Kehle zu befriedigen steigen wir zum Bergsee hinab. Dem blauen Dreick (Rundweg 5) folgend überqueren wir die Katzsol und Selke am westlichen Ende des Bergsees. Hausmannskost bietet dann die "Schmunzelstube" am Bergsee. Leckers Eis selbstgebackenen Kuchen und Kaffee bietet das Eiscafe "Am Bergsee". Die Gaststätte "Am Bahnhof" ist auch nicht weit. Wir waren ja schon einmal dort.
Wer den Weg von hier aus auf den Heimberg nicht scheut, kann im Berghotel "GLÜCK AUF" essen, und dort einen wunderbaren Panoramablick über das Selketal genießen.
FVV 2011 - nach einer Zusammenstellung von Jens Breitenbach aus dem Jahr 2003.
Ergänzt 2012 von Veronika Zabel.
